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Der Deutsche Bundestag im Reichstagsgebäude Der erste Deutsche Bundestag nach der Wiedervereinigung entschied 1991 im sogenannten „Hauptstadtbeschluss“, dass Berlin als Bundeshauptstadt auch Sitz des Bundestages und der Bundesregierung werden sollte. Seit 1994 befindet sich der erste Amtssitz des Bundespräsidenten im Schloss Bellevue in Berlin. 1999 fand der Umzug des größten Teils der Bundesregierung von Bonn nach Berlin statt. Die Bundesregierung, der Bundestag im Reichstagsgebäude und der Bundesrat im ehemaligen Preußischen Herrenhaus haben seitdem den Betrieb in der Bundeshauptstadt aufgenommen. Im Jahr 2001 wurde das Bundeskanzleramt eingeweiht und erstmals vom damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder bezogen. Das Bundeskanzleramt im Regierungsviertel Von den derzeit vierzehn Bundesministerien (der Regierung Merkel II) haben acht ihren Hauptsitz in Berlin, darunter das Auswärtige Amt in dem 1934 gebauten Erweiterungsbau der damaligen Reichsbank oder das Bundesministerium der Finanzen im 1935 erbauten damaligen Reichsluftfahrtministerium. Die übrigen sechs haben ihren Hauptsitz in Bonn. Alle Ministerien haben jeweils in der Stadt, die nicht Hauptsitz ist, einen Zweitsitz. Alle Bundesminister haben daher auch einen Arbeitssitz in der Bundeshauptstadt. Teile der Bundesministerien befinden sich nach wie vor in der früheren Bundeshauptstadt (jetzt Bundesstadt) Bonn. Die Mehrzahl der Ministeriumsbeschäftigten, etwa 9.000 Beamte, arbeiten ebenfalls in Bonn. Mehr als 140 Botschaften mit ihren diplomatischen Vertretungen haben ihren Sitz in Berlin.

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Artikel veröffentlicht am 21.10.2018

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