AEG-Turbinenhalle

Huttenstr. 12-19, 10553 Berlin

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Das Fabrikgelände gehörte zunächst der Ludwig Loewe & Co.

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AEG-Turbinenhalle

Das Fabrikgelände gehörte zunächst der Ludwig Loewe & Co. AG, die mit August Thyssen und der Thomson Houston Electric Company im Jahr 1892 die Union-Elektricitäts-Gesellschaft (UEG) gegründet hatte. Ziel des Unternehmens war es, in die wachsende Elektroindustrie einzusteigen, und so wurden an diesem Standort überwiegend elektrische Straßenbahnen produziert. Doch schon bald geriet die UEG in wirtschaftliche Schwierigkeiten, und die Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft (AEG) übernahm das Unternehmen 1904 und plante den Bau einer neuen Turbinenfabrik, da die bereits vorhandene Fabrik des Unternehmens zu klein wurde.
Mit dem Bau der neuen Halle wurde der Architekt Peter Behrens beauftragt. Behrens war seit 1907 bei der AEG als künstlerischer Berater angestellt und gestaltete vom Firmensignet, der Gebrauchsgrafik bis hin zu den Gebäuden den Gesamtauftritt des Unternehmens. Zunächst durch die Entwicklungen des Jugendstils beeinflusst, orientierte sich der Architekt bald hin zum Deutschen Werkbund, der seinerseits von der britischen Arts-and-Crafts-Bewegung beeinflusst war.
zur Bildquelle   Fotograf: Doris Antony

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